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Final Cry - "Wolves Among Sheep" (Album) Offen gestanden: Nach meinem ersten Blick auf das Cover dieser CD, welches durchaus Chancen hätte, den Infantilitäts-Oscar zu gewinnen, hätte ich nicht damit gerechnet, doch noch auf ansprechende Musik zu stoßen. Was viele auf die Fahnen schreiben ohne es zu halten, das erscheint bei den Erlangern FINAL CRY selbstverständlich. Hier wird astreiner Thrash / Heavy Metal mit Schwerpunkt Melodie geboten, und das in absolut professioneller Art und Weise. Die Bio erklärt zumindest Letzteres, denn die Band hat bereits im Jahre 1994 die erste Veröffentlichung zu verzeichnen. Für die guten Songs bedarf es allerdings eines gewissen Talents, und damit sind die Komponisten gesegnet. Es ist dabei verwunderlich, dass bei der derzeitigen Schwemme in Sachen Melodic Metal und Neo Thrash noch kein geeignetes Label auf den Plan gekommen ist, diese Band zu signen. Spätestens, wenn am Ende der CD die geile WHIPLASH Nummer „The Burning Of Atlanta“ zum besten gegeben wird, kann man sich der Klasse von FINAL CRY nicht mehr verschließen. Schreibt den Mädels und Jungs mal und bestellt euch das Ding (aber beim Cover bitte in Deckung gehen). (Markus Nick - 18.12.2003) von 100 Punkten Final Cry - Wolfs Among Sheep Thrash or be thrashed Final Cry ist eine Band aus dem heimischen Metal-Underground, genaugenommen kommen die vier Jungs und ein Mädel aus Niedersachsen. Auch wenn hier zwar von Underground die Rede ist, so ist man doch bereits seit 1989 aktiv, davon seit 1992 - inspiriert durch den Text eines Agent Steel Songs - unter dem jetzigen Namen. In dieser Zeit veröffentlichte man mehrere Demos und mit „Wolves among sheep“ nun das dritte Studioalbum. Und am darauf enthaltenen Material sollte es jedenfalls nicht liegen, dem Underground bald zu entsteigen und zu größeren Taten aufzubrechen. Auch ihren Live-Qualitäten eilt ein guter Ruf voraus. In der Tat sind die neun Stücke bestens geeignet, diesen weiter auszubauen, und bieten so manchen Nackenbrecher, der es leicht macht, mal richtig abzugehen. Melodic Thrash Metal steht auf der Speisekarte. Einerseits wird die Fahne des deutschen old school Thrashs der 80-er Jahre hochgehalten, andererseits wird dieser mit einer kräftigen melodischen Note und einem Hauch Moderne versehen. So kommen die Songs zugleich aggressiv, aber auch Hookline-orientiert rüber. Die tighte und direkte Darbietung lässt dabei keine Fragen offen. Der rauhe und individuelle Gesangsstil ist ebenfalls sehr melodiebetont, dürfte für meinen Geschmack aber an manchen Stellen gerne noch ein Zacken härter sein. Lyrisch bewegt man sich auf anspruchsvollem Terrain und beschäftigt sich laut Labelinfo mit „expressiver Sturm- und Drang-Metaphorik“. So wurden in drei Liedern unter anderem Werke von J.W. Goethe und Oscar Wilde vertont. Einen würdigen Abschluss der Scheibe bietet die Coverversion von „The burning of Atlanta“, im Original von der Thrash-Legende Whiplash, bei der noch einmal stählernde Vollbedienung garantiert ist. (Phantomcommando - 07.02.03) Final Cry - Wolves Among Sheep Na bei dem Cover würde ich die Scheibe mal grob in die Black Metal
Ecke so ca. Mitte der 90 Jahre packen :-) Aber davon sind FINAL CRY weit
weit entfernt. Die Dame und die Herren spielen ausgezeichneten Speed / Thrash
Metal. Final Cry - Wolves Among Sheep FINAL CRY aus Hameln machen schnellen Thrash/Power/Speed Metal und sind
schon eine ganze Weile dabei. Denn der Fünfer existiert (in unterschiedlicher
Besetzung und damals noch unter anderem Namen) schon seit 1989 und "Wolves
Among Sheep" ist nun das dritte Langeisen der Niedersachsen. Man kann
zwar schon auf einige Auftritte mit namhaften Größen (GUANO APES,
NIGHT IN GALES, DIE HAPPY, BURDEN OF GRIEF, DEW-SCENTED) zurückblicken,
aber der große Wurf ist der Band bisher doch versagt geblieben. Könnte
vielleicht zum Teil auch daran liegen, dass man sich nicht zu eng an ein
Label binden will, um sich im kreativen Schaffensprozess nicht einschränken
oder beeinflussen lassen zu müssen. So lässt man sich lediglich
ohne jeglichen schriftlichen Vertrag (das dürfte auch ziemlich einmalig
sein) im Vertrieb von der fränkischen Firma OTR Productions unter die
Arme greifen. Anspieltipps: Wolves Among Sheep, Raven Rosary, Raise Of Cain Stephan Voigtländer [09.02.2003] Final Cry - Wolves Among Sheep FINAL CRY aus Hameln schicken sich an, der deutschen Power / Thrash Szene wieder mehr Leben einzuhauchen. Gelingt auch ganz gut, denn das Gebräu auf "Wolves Among Sheep" weiß durchaus zu überzeugen. Sehr im old school Bereich angesiedelte Thrash Riffs, drückende Drums und eine im Ohr hängen bleibende, brüllende Stimme zeichnen den Fünfer aus. Leider kann die Truppe dieses Niveau nicht über die ganze Strecke halten, denn immer dann wenn FINAL CRY beginnen mehr in den Power Metal Sektor zu gehen und Sänger Mario Reese versucht wirklich zu singen, geht mir ein wenig der Druck und die Faszination flöten. Dies passiert aber zum Glück nur sehr selten und die Songs an und für sich sind ja dennoch sehr ansprechend. Nun, meine Favoriten liegen aber eindeutig bei den thrashigeren Nummern wie dem Titeltrack oder auch "Raven Rosary", die einfach mehr knallen und mehr nach meinem Geschmack sind. Zum Abschluss gibts mit "The Burning Of Atlanta" übrigens
noch eine sehr geile Coverversion des WHIPLASH-Tracks, der eine gute aber
nicht überirdische Power / Thrash Metal Scheibe abschließt. Reinhören
ist aber auf jeden Fall zu empfehlen!! (pw) FINAL CRY _ wolves among sheep Seit vielen Jahren sind FINAL CRY eine feste Größe im Metal-Underground. Nach zwei Demos und weiteren zwei Alben legen die Niedersachsen nun mit "Wolves among sheep" einen neuen Longplayer vor, der durchaus zu gefallen weiß. Irgendwo in der Grauzone zwischen hartem Power-Metal und gemäßigtem Thrash wildert man sehr gekonnt und erfreut die Herzen der Metal-Gemeinde mit energischen Songs, druckvollen Riffs und ziemlich geilen melodischen Leads. Fett produziert knattert der 9-Tracker amtlich durchs Gehölz, besonders die schnelleren Songs bringen die Nackenmuskulatur des geneigten Bangers im Bewegung. Der rauhe Gesang von Mario Reese dürfte noch etwas differenzierter und kraftvoller sein, und auch im kompositorischen Bereich vermisse ich stellenweise das so wichtige Quentchen Inspiration. Dafür ist die Scheibe allerdings "fucking heavy" und 110% Metal ! Zudem haben sich die Jungs im lyrischen Bereich um Abwechslung bemüht und sich einigen literarischen Themen zugewandt. Eine ziemlich coole, originelle Cover-Version hat man mit "The burning of Atlanta" von Whiplash auch noch am Start, so dass man von einem guten Underground-Metal-Scheibchen mit rohem Charme sprechen kann. Martin van der Laan 18.02.2003 Final Cry - Wolves Among Sheep Gespaltener Gedanken führe ich den Stift zur FINAL CRY Rezension, vor allem durch die nicht gegebene Symbiose aus literarisch sehr anspruchsvollen Ergüssen und einer leider nicht ebenbürtigen Vertonung. Doch erst einmal von vorn: die Hamelner Combo legt uns mit „Wolves Among Sheep“ das mittlerweile 3. Album vor, das gleichzeitig den letzten Teil der vom düsteren Zauber der Liebe geprägten „Wavecrest“- Triologie darstellt und einen Feldzug in die 80er Jahre des Thrash und der NWOBHM antritt. Old School- Riffs der Bay Area, die nicht nur einmal an Chuck Shuldiner erinnern (z. Bsp. „Bluebeard’ s Chamber“), durchziehen Burghardts und Eikos Gitarrenspiel ebenso wie Thrash- Salven oder Hochmelodisches („Moonfleet“), wobei die Griffbrettakrobatik der Niedersachsen am qualitativ hochwertigsten erscheint. Mehr Abstriche gilt es beim aggressiven, gleichfalls harmonisch daherkommenden Gesang eines Mario Reese zu machen, dessen Schwachstellen beispielsweise auf „From Frozen Skies“ zu Tage treten, das zwar den Blick über den Tellerrand dokumentiert, kompositorisch aber nicht aus den 9 Tracks herausstechen kann. Geschickt aufeinanderfolgende Wechsel, eingängige Vokalstrukturen, hämmernd kraftvolles Drumming, sowie den 80ern entsprungene Härte mehren sich auf diesem Silberling und dennoch vermisst man teils die mitreißende Energie, die ein Album permanent im Hirn festsetzt und uns reihenweise offene Münder beschert. Aufopfernde Hingabe und ein ehrliches, eigenständiges Klangbild, das im Gegensatz zu seinem Vorgänger „Spellcast“ nicht mehr so stark auf skandinavische Einflüsse beruht, sprechen zweifelsohne für die Formation, nur blieb im Zuge der Produktion leider ein Teil davon auf der Strecke. Nach allem Gemecker hebe man das WHIPLASH- Cover „The Burning of Atlanta“ hervor, das forsch, druckvoll, ultraschnell und mit geilen Vocals hereinbricht- neben diesem Nackenbrecher fungieren auch „Breathe My Sorrow“ oder auch „Raven Rosary“ als Anspieltipps. Lyrisch verneige ich mich tief vor dieser Kapelle, da der von Goethe, Lord Byron oder Wilde beeinflusste, romantisch melancholische Wortzauber durch seine Metaphern und melodische Sprachrhythmen eine wahre Geistesfreude darstellt. Ein Jeder, der sich stets den Texten einer Gruppe verschlossen hat, sollte wenigstens dieses dunkel gehaltene Booklet zur Hand nehmen und erkennen, dass Dichtungen nicht bloß als klischeehafte Untermalung metallener Gassenhauer fungieren. FAZIT: Eine 41 Minuten lange, thrashige back to the roots Reise mit Death- und NWOBHM Einflüssen, die wie seine Vorgänger mit tiefgründiger Lyrik aufwartet, diesmal jedoch ohne FINAL CRY typische Intros auskommt. Autor: [Dedicated One] Final Cry - Wolves Among Sheep Lange Zeit war es still um die niedersächsische old school-Heavy Metal-Truppe
FINAL CRY und endlich, zwei Jahre nach der letzten Veröffentlichung
"Spellcast" steht uns "Wolves Among Sheep" ins Haus.
Dieser lange Zeitraum wurde vor allem dazu genutzt, den neuen Drummer Marcel
Severith auf FINAL CRY einzustimmen und neben dem Liveprogramm neue Werke
für die vorliegende CD zu kreieren. Psycho 22.02.2003 Final Cry "Wolves Among Sheep" (OTR Productions) Die deutschen Final Cry legen hier bereits ihr drittes Album vor und dabei
konzentriert man sich auf die Essentialien des Heavy Metal. Richtig traditionell
gibt es typische Metal-Songs ohne unnötige Schnörkelei, die gerade
heraus gespielt sind. Typische Riffs stehen im Vordergrund und so hat der
Sound auch eine thrashige Kante. Man geht eher im Midtempobereich zu Werke,
bringt auch Melodie ein, entwickelt dabei aber auch eine satte Power. Auch
der heisere Thrash-Gesang ist ganz annehmbar und so ist die CD eigentlich
ein recht kurzweiliges, solides Metal-Vergnügen, ohne dass es aber
die großen Aufhorcher gibt. Die CD könnt Ihr bei OTR Productions,
c/o Otto Raab, Franckestraße 13, 91052 Erlangen, www.otrproductions.de
erwerben. Checkt die Homepage für weitere Informationen. (Moni) 4 von 6 FINAL CRY Wolves Among Sheep Review aus Rock Hard Ausgabe 190 (40:58) Auweia, das Cover ließ gar Schreckliches vermuten: Grausam
gezeichnete, dafür muskelbepackte Wolfsmänner werden, die Arme
zum Teufelszeichen hochreißend, von einem ebenso schlecht gezeichneten
Mob ans Kreuz genagelt. Fantastisch. Wie gut, dass dieses "Artwork"
weder der Musik noch den Texten dieser seit 1994 im Underground aktiven
Niedersachsen gerecht wird. Basis ihres Sounds ist angenehm räudiger
Old-School-Thrash, wie er Ende der Achtziger von Bands wie Kreator zelebriert
wurde. Das ist so weit ganz okay, knallt durch die wirklich fette Produktion
teilweise sogar recht gut, siehe ´Bluebeards Chamber´. Richtig
toll sind FINAL CRY jedoch immer dann, wenn sie sich trauen, Melodien einzubauen,
wie im sehr, sehr guten ´Raise Of Cain´ (erinnert etwas an klassischen
Schweden-Tod) oder beim absoluten Höhepunkt des Albums ´From
Frozen Skies´ (könnte glatt von Sentenced zu Down-Zeiten
stammen). Vor allem Sänger Mario Reese kann mit seinem ebenso rauen
wie melodischen Gesang, der teils gar an Martin Walkyier erinnert, bei solchen
Songs zu wahrer Hochform auflaufen. |